06.03.2017 - 07:12

Panta rhei - Alles fließt

Sind radionische Analysen reproduzierbar?

Eine Grundanforderung an wissenschaftliches Arbeiten ist die Reproduzierbarkeit. In Wikipedia finden wir hierzu folgende Beschreibung:

"Wissenschaftliches Arbeiten beschreibt ein methodisch-systematisches Vorgehen, bei dem die Ergebnisse der Arbeit für jeden objektiv nachvollziehbar oder wiederholbar sind."

Hierzu ein Beispiel aus der Mathematik. Auf einem Tisch liegen zwei Äpfel. Ich lege nun einen weiteren Apfel dazu. Wieviele Äpfel sind jetzt auf dem Tisch? Hier müssen Sie bestimmt nicht lange überlegen, um zum Ergebnis Drei zu kommen. Diese Rechenaufgabe ist von jedem Kindergartenkind problemlos zu lösen. Somit ist die erste Forderung an wissenschaftliches Arbeiten bereits erfüllt, denn das Ergebnis ist für jeden objektiv nachvollziehbar.


2 + 1 = 3


Die Lösung der Aufgabe ist zudem nach dem Kriterium der Wissenschaftlichkeit auch reproduzierbar, denn bei der Wiederholung der Aufgabe ergibt sich immer das gleiche Ergebnis.


Die Reproduzierbarkeit ist aber nur ein Teil unserer Welt. Vieles ist nicht wiederholbar. Ein Beispiel aus dem Alltag zeigt dies: Erinnern Sie sich an das erste Treffen mit ihrem Liebsten bzw. ihrer Liebsten? Stellen Sie sich also einfach mal vor, Sie würden das erste Date nochmals wiederholen. Alle Rahmenbedingungen sind die Gleichen und doch wird es nicht mehr so sein wie damals. Das Gefühl des Neuen wird sich nicht wieder einstellen. Ihre Sichtweise ist immer die des Hier und Jetzt. Eine Wiederholung einer Situation kann aufgrund der Erfahrungen, die Sie bereits gesammelt haben, nie zum gleichen Ergebnis führen. So sehr Sie sich auch anstrengen mögen, es ist eine andere, neue Erfahrung, die Sie hier machen.


Um gleich auf den Punkt zu kommen: Die Analyse in der Radionik ist nicht wiederholbar und wird somit von der Wissenschaft nicht anerkannt. Doch hier stellt sich die Frage: Ist etwas, das wissenschaftlich nicht anerkannt ist, somit grundsätzlich falsch, unwahr oder nicht existent?


MeineRadionik analysiert das Energiefeld des Klienten. Dieses ist im ständigem Fluß der Veränderung. Das heißt, wenn ich eine Messung nach einer Sekunde nochmals ausführe habe ich bereits andere Ergebnisse. Der griechische Philosoph Heraklit (um 540 v.Chr. - um 480 v.Chr.) hat dieses Phänomen so formuliert:

"Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen."

Von ihm stammt auch der Spruch:

"Panta rhei" - Alles fließt

Wenn Sie das zweite mal in den Fluss steigen, ist es ein anderes Wasser, das Sie umspült. Das Wasser des ersten Mals ist bereits weitergeflossen. Es ist also nicht mehr der gleiche Fluss. Zudem haben auch Sie sich verändert. Ihre Erwartungshaltung ist eine andere, denn Sie können ja bereits auf die Erfahrung des ersten Mals zurückgreifen. Folgerichtig gehen ihnen wenn Sie das zweite Mal in den Fluss steigen andere Gedanken durch den Kopf. Mittlerweile ist auch Zeit vergangen. Sie sind ein klein wenig älter geworden. Somit sind auch Sie nicht mehr der gleiche Mensch. Und genauso wie beim Beispiel mit dem Fluss verhält es sich auch bei der Analyse, bzw. dem Statustest in MeineRadionik.


Sie haben bereits eine Analyse durchgeführt und machen nun kurz darauf eine weitere. Was ist der Grund? Ich weiss es genau: Sie glauben dem Ergebnis der ersten Analyse nicht! Ihr Ziel ist es die Analyse so lange zu wiederholen, bis dann endlich mal das erwartete Ergebnis erscheint. Aufgrund der oben gezeigten Beispiele wird dies aber nicht geschehen.


Mein Tipp: Machen Sie eine Analyse und schicken Sie das Ergebnis zur Harmonisierung. Fertig. Auch wenn es anfangs so scheint als ob das Getestete mit dem Klienten nichts zu tun hat. Warten Sie ab. Oft werden gerade die Dinge gezeigt, die wir nicht sehen wollen oder für die wir bisher noch zu unsensibel und blind sind. Warten Sie ab. Schauen Sie nach Ablauf der Harmonisierung nochmals ihre alte Analyse an und vergleichen Sie das Ergebnis mit dem aktuellen Zustand. Oft berichten Klienten erst im Nachhinein, dass die Analyse richtig war, denn ihnen ist erst durch die Harmonisierung bewusst geworden, welche Themen bei ihnen wichtig sind. Erst jetzt machen Sie wieder eine neue Analyse, die auf der neuen Situation basiert.

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